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Wassermanagement

Frischwasser ist ein knappes Gut und daher ist ein sorgsamer Umgang damit enorm wichtig für die Nachhaltigkeit. Insbesondere für die Lebensmittelproduktion ist Wasser von großer Bedeutung. Die Verfügbarkeit von Wasser ist entscheidend für unsere Branche. Der Wasserverbrauch und die Abwasserqualität unterliegen strengsten Vorschriften. Daher genießt das Wassermanagement eine wichtige Stellung in unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

nordzucker

Optimierung unseres Wasserverbrauchs

Unsere Zuckerfabriken decken den Großteil ihres Wasserbedarfs über die Zuckerrübenpflanze. Eine Zuckerrübe besteht zu rund 75 Prozent aus Wasser. Wir gewinnen dieses Wasser und nutzen es in unseren Fabriken, wobei wir es bis zu 20-mal wiederverwenden. Folglich versorgen wir damit unsere Zuckerproduktion zu 90 Prozent selbst mit Wasser. Die restlichen zehn Prozent decken wir mit Wasser unserer eigenen Brunnen, mit Grund-  und Oberflächenwasser sowie mit kommunalem Wasser. Unsere Fabriken sind in Summe Nettolieferanten von sauberem Wasser.

 

Auch wenn wir unseren Frischwasserbedarf auf einem absoluten Minimum halten, setzen wir uns für die kontinuierliche Verbesserung unseres Wassermanagements ein und suchen stets nach Möglichkeiten, um den Wasserverbrauch in unseren neuen Prozessabläufen weiter zu senken. So kommen beispielsweise in unseren Zuckerzentrifugen Sensoren zum Einsatz, die den Verbrauch von Frischwasser verringern, das dann verdampft werden muss. Entsprechend unseren Leistungskennzahlen bestehen für den Wasserverbrauch in all unseren Werken lokale Zielsetzungen.

Abwasserqualität

Um die Qualität unseres Abwassers auf hohem Niveau zu halten, verfügen fast alle unsere Zuckerfabriken über ihre eigene effiziente biologische Wasseraufbereitungsanlage. Diese verringern den Gehalt der organischen Bestandteile im Abwasser um mehr als 90 Prozent, bevor es zur Bewässerung eingesetzt oder zu den örtlichen Wasserquellen zurückgeführt wird.

Dank all dieser Maßnahmen erfüllen wir die hohen Qualitätsanforderungen der Europäischen Union an die Ableitung von Abwasser in Oberflächengewässer.

Auswirkung

Der Bedarf an Wasser pro Tonne Zucker aus unseren eigenen Brunnen, Grundwasser und kommunalem Wasser ist seit dem Jahr 2009 recht konstant geblieben. Allerdings schwankt dieser Verbrauch von Jahr zu Jahr ein wenig, abhängig von den abiotischen Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Sonneneinstrahlung und Niederschlagsmenge sowie vom Produktmix. Im Jahr 2011 waren die abiotischen Bedingungen beispielsweise überaus günstig, sodass unser Wasserverbrauch geringer ausfiel als üblich.

- Unsere Zuckerfabriken sind Nettolieferanten von sauberem Wasser.
- Unsere Zuckerfabriken verwenden Wasser bis zu 20-mal wieder.
- Mit einer Ausnahme verfügen sämtliche Werke über ihre eigene biologische Wasseraufbereitungsanlage.