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Luftemissionen

Die in unseren Fabriken installierten Kesselanlagen und Schnitzeltrockner produzieren Luftschadstoffe in Form von Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffdioxid (NOx) und Staub. Diese Schadstoffe beeinträchtigen die Gesundheit der Menschen sowie die Luftqualität in erheblichem Maße. Die Emissionen dieser Stoffe unterliegen innerhalb der EU strengen Auflagen. Wir erfüllen die rechtlich vorgeschriebenen Werte und setzen uns aktiv für die Senkung des von uns verursachten Ausstoßes dieser Schadstoffe ein.

 

Die Hauptquelle der Luftemissionen von Nordzucker ist die Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Öl und Gas) in unseren Kesselanlagen, um Wärme, Dampf und Elektrizität zu erzeugen. Aber auch der Transport von Rüben und Zucker trägt zu unseren Luftemissionen bei. Weitere Informationen über die transportbedingten Emissionen anzeigen.

nordzucker

Austausch der verwendeten Energieträger

Die Menge der Schadstoffe, die von unseren Kesselanlagen und Schnitzeltrocknern ausgestoßen wird, hängt von der Art und der Qualität des jeweils verwendeten Energieträgers ab. Während Kohle und Öl etwa ein bis vier Prozent Schwefel enthalten, ist der Schwefelgehalt von Erdgas vernachlässigbar. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Luftemissionen ist daher der Austausch der Energieträger, wie beispielsweise in einigen Fabriken der Wechsel von Kohle zu Öl und in anderen Werken der Austausch von Öl durch Gas.

Der entsprechende Energiemix in unseren Fabriken hängt sowohl von der Art der Anlagen am jeweiligen Standort als auch von der Verfügbarkeit der Energieträger ab.

Low-NOx-Brenner

Zur weiteren Senkung der Stickstoffdioxidemissionen wurden in einigen Werken sogenannte Low-NOx-Brenner installiert. Sie reduzieren den Ausstoß durch kurze, überaus stabile Flammen, die mittels Rauchgasrezirkulation erzeugt werden. In manchen Fabriken ist ein Low-NOx-Brenner jedoch nicht zur Senkung der NOx-Werte geeignet. In diesen Fällen wurden deshalb DeNOx-Rauchgasreinigungssysteme installiert, die die Emissionen durch Ammoniak- und Harnstoffeinspritzung verringern.

Post-Combustion-Verfahren

In unseren Fabriken, in denen Kohle und Öl als Energieträger Anwendung finden, stellt die Erfüllung der Emissionswerte für Schwefeldioxid gemäß der EU-Emissionsrichtlinie nach wie vor eine Herausforderung dar. Um diese Herausforderung zu meistern, installieren wir derzeit Post-Combustion-Systeme in einigen Werken, wie unter anderem in Nykøbing in Dänemark. Mithilfe von Ad- und Absorptionsverfahren sorgen diese Systeme für eine zuverlässige Senkung der SO2-Emissionen.  

„Mit der EU-Emissionsrichtlinie verfügen wir über klare Richtlinien, die uns bei unseren Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Luftqualität unterstützen werden.“

Albrecht Schaper über die Herausforderungen bei der Erfüllung der IED-Richtlinie.

Auswirkung

Durch all diese Maßnahmen haben wir unsere SO2- und NOx-Emissionen pro Tonne Zucker in den vergangenen sieben Jahren erheblich gesenkt. Seit 2010 konnten so unsere SO2-Emissionen um 33 Prozent reduziert und unsere NOx-Emissionen um 39 Prozent gesenkt werden.