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Engagement für die Gemeinschaft

Nordzucker spielt in den überwiegend ländlichen Gegenden, in denen wir tätig sind, eine wichtige Rolle. Es gilt sicherzustellen, dass die Auswirkungen auf die Nachbarschaft vor Ort in Summe positiv sind. Daher unterstützen wir die Gesellschaft durch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen und soziales Engagement. Zudem arbeiten wir in Partnerschaften, um die Anliegen im Hinblick auf die Auswirkungen der Zuckerproduktion auf die Umgebung besser zu verstehen.

nordzucker

Wirtschaftlicher Wertbeitrag

In den strukturschwachen ländlichen Gebieten, in denen unser Unternehmen größtenteils ansässig ist, sind unsere Fabriken wichtige Arbeitgeber. Sie bieten qualifizierte und stabile Beschäftigungsmöglichkeiten sowie hochwertige Ausbildungsplätze, vor allem im technischen Bereich.

Über das gesamte Jahr hinweg erzeugt jede unserer Zuckerfabriken einen wirtschaftlichen Beitrag für die umgebende Region. Unsere Fabriken kommen den landwirtschaftlichen Betrieben zugute, die Rüben für Nordzucker anbauen, ebenso wie den lokalen Betrieben und Dienstleistern, die für unser Werk Arbeiten ausführen, und den Mitarbeitern, die durch ihr Einkommen in der Nähe der Fabriken leben und mit ihren Ausgaben die lokale Wirtschaft unterstützen können.

Unterstützung durch Steuern

An unseren Standorten in Deutschland zählt Nordzucker in der Regel zu den größten Steuerzahlern. Eine mittelgroße Zuckerfabrik von Nordzucker in Europa weist Ausgaben von rund 101 Millionen Euro aus und zahlt durchschnittlich vier Millionen Euro Steuern. Diese Steuern haben erhebliche positive Auswirkungen auf das Leben in der Gemeinschaft. Indem wir frühzeitig über unsere geschäftlichen Prognosen berichten, können sich die Kommunen auf etwaige Veränderungen einstellen.

Offene Kommunikation

Der Großteil unserer Fabriken organisiert mindestens einmal jährlich ein Treffen mit den umliegenden Bewohnern sowie mit lokalen Politikern, Vertretern von Initiativen und weiteren Stakeholdern. Im Rahmen dieser Treffen können wir die Öffentlichkeit über die aktuellen Entwicklungen informieren, auf etwaige Probleme hinweisen und sie über die finanzielle Situation des Konzerns und ggf. geplante größere Investitionen oder Projekte informieren.

Außerdem können die verschiedenen Anlieger uns so über etwaige Bedenken und Sorgen unterrichten, sodass wir unsere Aktivitäten entsprechend planen können. Dies ist insbesondere während unserer viermonatigen Produktionsphase entscheidend, denn in dieser Zeit kann es zu Verkehrsbelastung, Lärm und Luftbelastung durch unseren Betrieb kommen.

Lokale Treffen dieser Art sorgen für einen kontinuierlichen und konstruktiven Dialog zwischen der ansässigen Fabrik und den Anwohnern. Zudem bilden sie eine gute Grundlage, um verschiedenen Herausforderungen im Verlauf eines Jahres begegnen zu können.

Wirkung

 

Stärkung des Profils 

Im Jahr 2014 führte die Stadt Braunschweig eine auf zwei Jahre angelegte Initiative mit dem Titel „Best Choice“ ein, mit der dieser aufstrebende, aber wenig bekannte Standort gefördert sowie Fach- und Führungskräfte dazu bewegt werden sollten, in die Region zu ziehen. Die Kampagne wurde von den regionalen Partnern der Stadt aus dem unternehmerischen und wissenschaftlichen Umfeld unterstützt. Auch Nordzucker beteiligt sich an dieser Initiative als Premiumpartner und ist ein aktiver Sponsor des Programms.

„Dank der guten Beziehungen, die wir seit vielen Jahren mit dem Stadtrat und der gesamten Verwaltung in Uelzen pflegen, wurde uns nach einem Brand, der unsere Silos zerstörte, eine Welle der Solidarität und Sympathie entgegengebracht. Dies hat uns bei der Bewältigung dieser Krise und ihrer Folgen sehr geholfen.“

Dr. Michael Gauß, Head of Produktion

Werksführungen

Unsere Werksführungen sind in Deutschland, Polen und in der Slowakei überaus beliebt und ziehen jedes Jahr mehr als 10.000 Besucher an. Bei diesen Führungen lernen die Besucher im Rahmen von unterhaltsamen und verständlichen Präsentationen die Grundlagen der Zuckerproduktion kennen. Die Werksführungen  sprechen insbesondere Vereine, Verbraucher sowie die umliegenden Bewohner und Expertengruppen an.

 

Krisenmanagement in Uelzen

Als im Juni 2014 in unserem Zuckersilo in Uelzen ein Feuer ausbrach, war in gewisser Weise die gesamte Stadt betroffen – ob durch die zusätzliche Verkehrsbelastung, die auf den Transport des Zuckers zu anderen Lagermöglichkeiten zurückzuführen war, oder auch durch den Wiederaufbau des abgebrannten Silos selbst. Selbst die lokalen Imker waren betroffen, da die Bienen aus der Umgebung verbrannten Zucker in die Bienenstöcke brachten und der Honig damit unverkäuflich war.

Nordzucker informierte die Menschen und die Medien vor Ort laufend über den aktuellen Zustand und die neuesten Entwicklungen. Im Rahmen eines durchgängigen Dialogs beantworteten wir die Anfragen in den sozialen Medien – eine Entwicklung, die bis heute anhält. Für die Imker wurde eine zufriedenstellende Lösung gefunden, die unter anderem eine finanzielle Entschädigung und das Zusammentragen des ungenießbaren Honigs umfasste. Dies ging weit über die rechtlichen Anforderungen hinaus.

Wir organisierten eine Feier, um allen zu danken, die sich an den Aufräumarbeiten beteiligt hatten und veröffentlichten eine offizielle Dankesanzeige, um den Bürgern unsere Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen.

Eine durchschnittliche Nordzucker-Fabrik

Eine Fabrik von Nordzucker mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen Zuckerrüben pro Kampagne entspricht ...

... und weist diese jährlichen Ausgaben auf.