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Fakten im Fokus

Die gesundheitlichen Auswirkungen der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, stehen heute mehr im Mittelpunkt der Öffentlichkeit und der Medien als je zuvor. Nur wenige Lebensmittel werden heftiger diskutiert als Zucker. Bei all den widersprüchlichen Informationen über Zucker, Gesundheit und Ernährung lassen sich "Dichtung und Wahrheit" oft nur schwer unterscheiden. Im Folgenden beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Zucker. Weitere Informationen finden Sie in den „Fakten rund um Zucker“ – eine gemeinsam von der europäischen Lebensmittel- und Getränkeindustrie erstellte Broschüre.

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Macht Zucker dick?

Ja ... und nein. Ja, weil Zucker Energie enthält und Übergewicht dann entsteht, wenn der Körper im Verlauf eines Tages mehr Energie aufnimmt, als er verbraucht. Nein, weil Zucker selbst nicht dicker macht als andere Lebensmittel. Tatsächlich enthält Zucker pro Gramm nur halb so viele Kalorien wie Fett. In anderen Worten: Alle Lebensmittel können dick machen, wenn man mehr von ihnen zu sich nimmt, als man benötigt.

Die Entwicklung von Übergewicht ist also eine Frage des Verhältnisses zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch – auch Energiebalance genannt.

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Are we eating more sugar than we used to?

Although it varies from country to country, overall we are not eating more sugar. According to the statistics* of the Food and Agriculture Organisation of the United Nations, the supply of sugar in the EU has remained stable over the last forty years.

Data on sugar consumption trends by country is not available in all countries, some data from 13 countries in the developed world shows the development in dietary intake of sugar from the latest national surveys of dietary intake and further complicated by definitions of dietary sugars being highly variable.  Generally it was found that dietary sugar intake was either stable or decreasing, with increases seen only in certain subpopulations.

Although our overall consumption of sugar has remained relatively stable, our consumption pattern has changed. Industrially processed products currently account for the bulk of our sugar consumption, whereas we eat homemade jam, cakes and desserts less frequently.

*) Choose Food Supply - Crops. Under Items select "Sugar, Refined Equiv".Read more (DE)Read more (UK)

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Verursacht Zucker Karies?

Der regelmäßige Verzehr von vergärbaren Kohlenhydraten (wie Zucker oder Stärke) kann das Kariesrisiko steigern, insbesondere wenn man die Zähne nicht täglich zweimal mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzt. Vergärbare Kohlenhydrate sind beispielsweise in Brot, Getreide, Keksen, Süßwaren und Früchten enthalten.

Am besten lässt sich Karies verhindern, wenn der Verzehr zuckerhaltiger Mahlzeiten oder Getränke täglich auf vier Mal beschränkt wird. Außerdem sollte man den Empfehlungen der World Dental Federation folgen und zweimal täglich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzen.

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Verursacht Zucker Diabetes?

Zucker ist nicht als Ursache für Diabetes anerkannt. Dagegen werden Übergewicht und fehlende körperliche Betätigung als Hauptrisikofaktoren für Diabetes Typ 2 aufgeführt.

Diabetes Typ 2 wird entweder durch eine unzureichende Produktion des Hormons Insulin verursacht oder durch das körperliche Unvermögen zur Verwendung des verfügbaren Insulins.

Der Körper benötigt Insulin, um den Blutzuckerspiegel auf normalem Niveau zu halten. Unser Blutzuckerspiegel steigt, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, und unser Körper produziert in der Regel daraufhin Insulin, um diesen wieder zu senken. Bei Menschen mit Diabetes verläuft diese Insulinausschüttung fehlerhaft, sodass der Blutzuckerspiegel ohne Behandlung gefährlich hoch werden kann.

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Macht Zucker süchtig?

Es gibt keinerlei wissenschaftliche Studien, welche die Behauptung belegen, dass Zucker körperlich abhängig machen würde. Aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass übermäßiges Essen eine Verhaltensstörung ist. Sie geht auf die beim Essen empfundene Freude und Zufriedenheit zurück und steht nicht mit irgendeinem speziellen Lebensmittel oder einer Zutat in Verbindung.

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Ist Zucker ungesund?

Hierüber gehen die Meinungen auseinander. Wir bei Nordzucker sind der Ansicht, dass man Lebensmittel nicht schlichtweg in gesund und ungesund aufteilen kann – stattdessen müssen wir die Essgewohnheiten als Ganzes betrachten. 

Zucker enthält weder Vitamine noch Mineralien und ist daher an sich nicht gesund. Allerdings nehmen wir nur überaus wenig reinen Zucker zu uns. Zucker wird beispielsweise verwendet, um den Geschmack von ballaststoffreichen Lebensmitteln zu verbessern. Auf diese Weise kann Zucker zu einer gesunden Ernährung beitragen. 

Nationale Ernährungsleitfäden zeigen, dass Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel Teil einer gesunden Ernährung sein können. Eine unausgewogene Ernährung mit zu viel Zucker und unzureichenden Vitaminen und Mineralien kann sicherlich als ungesund betrachtet werden. Studien zeigen jedoch, dass Menschen mit einer gemäßigten Zuckerzufuhr nur selten an einem Mineralien- oder Vitaminmangel leiden.

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Ist brauner Zucker gesünder als weißer?

Weder weißer noch brauner Rohrzucker haben einen wesentlichen Gehalt von Vitaminen oder Mineralien, sodass es nicht möglich ist, einen der beiden als gesünder zu beschreiben. 

Brauner Rohrzucker wird aus Zuckerrohr gewonnen, während weißer Zucker durch die Verarbeitung von Zuckerrüben oder Zuckerrohr entsteht. Produkte aus braunem Rohrzucker sind eine Mischung aus Zuckerkristallen und Sirup. Dieser Sirup verleiht dem Rohrzucker seine braune Farbe und seinen Karamellgeschmack. 

Der in braunem Rohrzucker enthaltene Sirup enthält kleine Mengen an Mineralien. Verglichen mit anderen Lebensmitteln ist der Mineralgehalt von Rohrzucker gering und der Beitrag zur empfohlenen Tageszufuhr kann vernachlässigt werden. 

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Führt Zucker zu erheblichen Blutzuckerschwankungen?

Bei gesunden Menschen verursacht die Aufnahme von Zucker keine bedeutenden Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Die Zuckerzufuhr führt zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerwerts als die Aufnahme von stärkehaltigen Lebensmitteln wie Weißbrot, Reis oder Kartoffelpüree. Daher wurde Zucker ein mittlerer glykämischer Index (GI) zugeteilt. Wenn Zucker zu einigen Lebensmitteln wie beispielsweise Getreide hinzugegeben wird, kann er sogar den GI des Endprodukts verringern.

Was ist der glykämische Index?
Der glykämische Index (GI) gibt an, inwieweit die unterschiedlichen Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Glukose ist der typische Standard, um den GI verschiedener Lebensmittel zu vergleichen, und weist einen GI von 100 auf (Referenzglukose). Fruktose hingegen weist einen geringeren GI (˜15) auf und Saccharose einen mittleren GI (˜65). Doch auch Letzteres ist noch immer geringer als der GI von Weißbrot (˜75).

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Werden Kinder durch eine übermäßige Zuckerzufuhr hyperaktiv?

Bisher konnten wissenschaftliche Studien keinen kausalen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und einem Aufmerksamkeitsdefizit/einer Hyperaktivitätsstörung belegen. Studien zeigen im Allgemeinen, dass Zucker keine Auswirkungen auf das Verhalten oder die kognitive Leistung von Kindern hat. Im Hinblick auf Risikofaktoren/Ursachen weisen die US-amerikanischen Zentren für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (CDC) darauf hin, dass aktuelle Untersuchungen einen Zusammenhang mit der genetischen Veranlagung zeigen.

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Wissenschaftliche Berichte 

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