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Ziel 20⋅20⋅20

Es ist unser Ziel, den Zuckerertrag zu erhöhen und gleichzeitig die Auswirkungen des Rübenanbaus auf die Umwelt zu verringern. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, starteten wir im Jahr 2011 unsere Ertragsinitiative 20⋅20⋅20. Diese Initiative macht unsere Vision für die Zukunft deutlich: Bis zum Jahr 2020 sollen 20 Prozent unserer Rübenanbauer 20 Tonnen Zucker pro Hektar ernten. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir sind zuversichtlich, dass es erreicht werden kann.

Schwerpunkte

Die Initiative 20⋅20⋅20 konzentriert sich auf fünf Bereiche: Pflanzenzucht, Anbaumethoden, Ernte, Lagerung und Anbaustruktur. In Zusammenarbeit mit unseren Rübenanbauern und unseren Netzwerkpartnern entwickeln wir Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Prozesskette – von der Vorbereitung der Böden für die Aussaat bis hin zur Ernte und Lieferung der Zuckerrüben.

nordzucker

Unterfußdüngung

Ein neuer Ansatz zur Ertragsoptimierung ist die Unterfußdüngung. Dabei werden in einem Arbeitsgang die Rübenaussaat und zugleich das Düngemittel ausgebracht. Das führt zu deutlichen Einsparungen bei Düngemitteln, der Arbeitszeit sowie von Treibstoff und Kohlendioxid. Diese Methode sichert außerdem die optimale Nährstoffversorgung der Rüben und fördert die gleichmäßige Entwicklung der Bestände. Derzeit arbeiten wir an der Ausweitung der Unterfußdüngung, insbesondere auf sandigen Böden, denn hier zeigt dieses Verfahren mitunter die höchste Wirkung.

Weitergabe von Fachwissen

Um unsere Ziele der Initiative 20⋅20⋅20 zu verwirklichen, müssen wir sicherstellen, dass das Fachwissen und die Erfahrung unserer leistungsstärksten Rübenanbauer an andere weitergegeben wird. Zur Förderung des Wissensaustauschs haben wir daher in allen sieben Anbauländern regionale Kompetenzteams eingerichtet, in denen Anbauberater von Nordzucker und interessierte Landwirte zusammenkommen.

Die Teams entwickeln gemeinsam praktische Lösungen, wobei ihre Treffen oft direkt auf den Rübenfeldern stattfinden und so für eine hervorragende Praxisnähe sorgen. Auf diese Weise können wertvolle Erfahrungen zu Anbautechniken weitergegeben werden, um die Ernteerträge aller Nordzucker Landwirte zu steigern.

Auswirkung

 

Die Initiative 20.20.20 zeigt erste Ergebnisse. Im Jahr 2016/17 erzielten die besten 20 Prozent der Rübenanbauer einen durchschnittlichen Zuckerertrag von 16,7 Tonnen Zucker je Hektar, während der Durchschnitt zu Beginn der Initiative im Jahr 2011 lediglich 14,2 Tonnen pro Hektar betrug. Diese Ertragssteigerung wurde nicht durch den verstärkten Einsatz von Nährstoffen und Pestiziden erreicht, sondern durch eine Verbesserung der Anbautechniken. Somit wurden bei steigenden Zuckererträgen die Auswirkungen auf Umwelt je produziertem Kilogramm Zucker verringert.

„Hohe Erträge vertragen sich nicht nur gut mit Nachhaltigkeit – sie hängen davon ab. Für hohe Erträge ist ein ausgewogenes, nachhaltiges Anbausystem erforderlich, in dem alle Bereiche der Produktion zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.“

Torsten Thuresson, Rübenanbauer von Nordzucker in Schweden